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Das Problem ist der 2. Durchgang

Es ist wie verhext! Bis zum vierten Zähler hält die SV Böblingen eigentlich immer mit. Wie gegen Bingen, Kolbermoor und Berlin. Dann geht plötzlich nichts mehr. Diesmal 6:4 für den TTV Hövelhof in der Tischtennis-Bundesliga der Frauen.

Kraft/Kaim waren in ihrem Doppel nur im dritten Satz gegen Ganina/Wang in Schlagdistanz, schafften aber keinen Satzgewinn. Gotsch/Stähr hatten in Ostwestfalen gewisse Startschwierigkeiten, setzten sich aber dann standesgemäß gegen Kaiser/Imamura durch. Yuko Imamura nahm anschließend auf der Bank Platz und wurde im Einzel durch Altmeisterin Jing Tian-Zörner ersetzt. Zuerst traf allerdings Rosalia Stähr auf Hövelhofs Svetlana Ganina. Vor elf Monaten setzte sich hier die Böblingerin durch, diesmal verlor sie den ersten Satz glatt mit 2:11. Auch der zweite und der dritte liefen nicht viel besser, Rosi Stähr strebte ein Zeitspiel an, kam aber nicht soweit. Mit Beruf und nebenher Studium und dazu Bundesliga hat die 26-Jährige auch eine Menge um die Ohren. Auch Qianhong Gotsch verlor den ersten Satz gegen Wang Aimei, revanchierte sich aber im zweiten postwendend mit 11:3. Der dritte war hart umkämpft, beim 9:8 nahm Böblingen das Time-out. Es half, "Hongi" gewann mit 13:11. Im vierten Satz dann ein souveräner Auftritt der Gärtringer Gemeinderätin und Böblinger Nummer eins mit einem 11:5. Zur Pause stand es somit 2:2.

Julia Kaim zeigte dann eine Klasse-Leistung gegen Yvonne Kaiser. Ein rasanter Auftritt der SVB-Spielerin brachte ihr einen 3:1-Erfolg. Wichtig dafür war, dass Julia Kaim im ersten Satz einen 6:10-Rückstand noch in einen 12:10-Erfolg wandeln konnte. Auch im zweiten Satz war sie schon 5:8 hinten und gewann noch 11:8. Jing Tian-Zörner war zweimal deutsche Meisterin, 1997 und 1998. Im Jahr 1999 war sie gar einmal die Nummer vier der Weltrangliste. Anschließend spielte sie lange 2. und 3. Liga. Inzwischen ist die Hövelhoferin 53 Jahre alt und amtierende Ü50-Weltmeisterin. Dass sie von ihrer Abwehrkunst kaum etwas verlernt hat, bekam auch Böblingens Theresa Kraft zu spüren. Theresa Kraft hatte nur im dritten Satz einen echte Chance, verlor aber mit 9:11. Qianhong Gotsch musste nur im ersten Satz gegen Svetlana Ganina zittern, gewann ihn aber genauso wie die beiden folgenden. Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, zu welch überragenden Leistungen Hongi in Abwehr und Angriff fähig ist mit ihren doch auch schon 48 Lebensjahren. 4:3 für die SV Böblingen. 4 Siege gab es zuletzt öfters, aber es kamen keine weiteren Böblinger mehr hinzu.

Rosalia Stähr begann vehement gegen Wang Aimei und ging gleich mit 5:1 in Führung. Irgendwann hieß es 9:9 und dann ging es schier endlos in die Verlängerung, bis die Böblingerin tatsächlich mit 18:16 triumphierte. Das sollte doch Auftrieb geben! Tat es aber nicht. Mit 7:11 unterlag Rosi Stähr im zweiten Satz. Im dritten ließ sie eine 9:6-Führung liegen. Und auch der vierte ging an Wang Aimei. Theresa Kraft, zuletzt hoch gelobt, konnte auch gegen Yvonne Kaiser nicht an ihre Leistung aus dem Berlin-Spiel anknüpfen. Julia Kaim kassierte im ersten Satz gegen Jing Tian-Zörner eine böse Klatsche. Stellte sich im zweiten Satz aber viel besser ein und trieb ihre Gegnerin weit in die Verlängerung. Der dritte Satz war dann wieder deutlich.

Die Ergebnisse (Hövelhof zuerst genannt): Ganina/Wang - Kraft/Kaim 3:0, Kaiser/Imamura - Gotsch/Stähr 1:3, Ganina - Stähr 3:0, Wang - Gotsch 1:3, Kaiser - Kaim 1:3, Tian-Zörner - Kraft 3:0, Ganina - Gotsch 0:3, Wang - Stähr 3:1, Kaiser - Kraft 3:0, Tian-Zörner - Kaim 3:0.

 
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